Frühlingsimpressionen
 

Ei, Veilchen, liebes Veilchen, so sag doch einmal an,
warum gehst du ein Weilchen den Blumen all voran?
Weil ich bin gar so kleine, drum komm ich vor dem Mai
und käm´ ich nicht alleine, gingst du an mir vorbei.

 

 

Wenn jetzt die Wiesen werden grün und bald die ersten Bäume blühn,
wenn jetzt im Frühling alles treibt und nichts mehr ohne Leben bleibt,
dann spür ich jene große Kraft, die immer Neues wirkt und schafft,
auf die es lohnt, stets neu zu bau´n und auf das Leben zu vertrau´n.

 

 

Sie sind schon da die kleinen zarten
Knospen, still, versprechend, warten
voll Geduld an ihren Zweigen
kaum zu sehen, ganz bescheiden
noch geschützt in ihrer Hülle
auf des Frühlings Sonnenfülle.

Lang schon warten sie darauf
ist verweht das alte Laub
machen sie sich schon bereit
warten nur auf ihre Zeit
um sich üppig zu entfalten
die Natur neu zu gestalten.


 

 

Ich sehne mich nach grünen Wiesen, nach bunten Blumen ohne Zahl.
Wenn man den Frühling kann schon riechen und fühlt der Sonne warmen Strahl.

 Ich sehne mich danach, wenn Bäume erhalten ein neues Blätterkleid.
Wenn warme Luft durchströmt die Räume, ja, dann ist wieder Frühlingszeit.

 Ich sehn mich so nach frischem Duft, von Fresien, Maiglöckchen viel.
Die Schmetterlinge fliegen durch die Luft und bunte Blüten sind ihr Ziel.

 Wenn blüh´n Krokusse und Narzissen, die Veilchen und Vergissmeinnicht.
Und all die Blumen auf den Wiesen, wird die Erde erstrahlen in neuem Licht.

Wohl sehn ich mich auch nach dem Garten, wenn blau und weiss der Flieder blüht.
Und Kräuter - ich kann´s kaum erwarten, bis ihr Aroma in die Nase zieht.

 Sehr gern ich mich ans Wasser setze, sei es auch nur ein kleiner Bach.
Hier hab´ ich Ruh´ und keine Hetze, und hänge meinen Träumen nach.

 Und wenn ringsumher, in Wald und Flur, erblüht ist alles zu neuem Leben.
So schaut, wie schön ist die Natur, hat uns unendlich viel zu geben.

(Brigitte Kemptner)


frühlingshaft wunderschön:  
Die Blüten und das frische, saftige Grün der jungen Triebe 

 

 

Fasching

„ ...Wer bin ich?
Der oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?
Bin ich beides zugleich?"

Einerseits bot das ursprüngliche Faschingsfest die Gelegenheit, vor der Fastenzeit noch einmal "auf den Putz zu hauen", bevor dann 40 Tage gefastet und gebetet wurde. Andererseits sollen insbesondere auch die Verkleidungen vor den Gefahren der Täuschung und des Bösen warnen und eine abschreckende Wirkung haben.

Die Tradition des Faschings macht also nur Sinn im Zusammenhang mit der Fastenzeit und der Vorbereitung auf Ostern.

Schon damals waren viele der Meinung, Fasching sei ursprünglich ein heidnisches Fest zur Austreibung des Winters gewesen.

Am sogenannten Rosenmontag finden vielerorts große Faschingsumzüge statt.

 

Muttertag

der 2. Sonntag im Mai

Der Tag ist ein Ehrentag für alle Mütter zum Dank für die alltäglichen "Muttertätigkeiten", Hilfen und Mühen.

Geschichte / Ursprung

Zum Muttertag, zum Muttertag sag ich dir, dass ich dich mag.
Es duftet nach Flieder und frischem Gras,
und immer wieder verrat ich dir das:
Zum Muttertag, zum Muttertag sag ich dir, dass ich dich mag.
Die Blume braucht Wasser, der Baum der braucht das Licht,
der Mensch, der braucht Menschen, sonst freut es ihn nicht.
Zum Muttertag, zum Muttertag sag ich dir, dass ich dich brauch. Und den Papa auch!

 

Ostern

Osterhäschen dort im Grase
Wackelschwänzchen, Schnuppernase.
Mit den langen braunen Ohren
hat ein Osterei verloren.
Zwischen Blumen sehe ich es liegen
Osterhäschen kann ich´ s kriegen?

Ostern ist für die Christen das Fest der Auferstehung Jesu. Ostern symbolisiert die Hoffnung und den Glauben der Christen, daß mit dem Sterben des Körpers das Leben nicht vorbei ist, sondern daß das Leben über den Tod siegt.

Brauchtum

 

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