Schrecken & Grauen
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Zitate:
"Bleibst du auf der "Main
Street", wo dich jeder leicht erwischen kann oder ist es besser, du
versteckst dich in einer der vielen, dunklen Ecken dieses Viertels, wo du nicht
sehen kannst, was dort lauert?
Du stehst nun vor der Wahl."
"Movies don't create psychos ! Movies make psychos more creative!"
"Sage niemals `Wer ist da?` Du siehst dir doch Horrorfilme an: Das ist der Todeswunsch!"
"Eins, zwei...Freddie kommt vorbei - Drei, vier...verschließ bloß deine Tür - Fünf, sechs...nimm dein Krutzifix - Sieben, acht...schlaf nicht in der Nacht - neun, zehn...du wirst den Tag nicht mehr seh´n."
"Das Haus stand schon seit achtzig Jahren und konnte gut noch einmal achtzig Jahre so stehen. Drinnen hielten die Wände sich aufrecht, die Backsteine waren sauber verfugt, die Fußböden solide und die Türen ordentlich verschlossen; beharrliche Stille lagerte um die Holz- und Steinmauern, und was dort auch umgehen mochte, ging allein um." (Shirley Jackson- Spuk im Hill House)
"Er
schlug die Augen auf.
Sie
glitzerten eine Sekunde lang im Mondlicht, Silber mit einem roten Rand. Sie
waren so leer wie abgewischte Tafeln. Es war kein menschlicher Gedanke, kein
menschliches Gefühl in ihnen.
Die Augen sind die Fenster der Seele, hatte Wordsworth gesagt. Wenn das stimmte,
dann lag hinter diesen Fenstern ein leerer Raum.“ (Brennen muss
Salem)
Heilige Männer sagen, ein Geheimnis sei das Leben.
Und sie wollen sich gerne diesem Gedanken ergeben.
Doch manches Geheimnis bellt und beißt,
es kommt aus dem Dunkel und fasset dich dreist. (The Book Of Counted
Sorrows)
Ein Regen von Schatten, ein Sturm, ein Orkan!
Des Tages Licht weicht; die Nacht jagt heran.
Strahlt hell alles Gute, scheut das Böse das Licht,
nehmen Mauern des Bösen der Welt alle Sicht. (The
Book Of Counted Sorrows)
"Du hast etwas für Friedhöfe übrig?"
"Es sind so friedliche Orte", erklärte sie. "Sogar mitten in einer großen Stadt
ist es dort total ruhig."
"Also mir sind Friedhöfe unheimlich!"
"Du brauchst keine Angst zu haben. Auf einem Friedhof ruhen die Toten, die
können die nichts mehr tun.
Du solltest dich lieber vor den Lebenden fürchten."
(Andrew Matthews - Das Wolfsmädchen)
"Ich habe keine Ahnung, ob das Haus früher
verhext war, aber jetzt ist es ganz sicher so!"
(Andrew Matthews - Das Wolfsmädchen)
"Die meisten meiner Mörder sahen wie junge unschuldige Mädchen aus." (Henker von Paris)
Filmempfehlung:
Interview mit einem Vampir
Flatliners
Die Nacht der lebenden Toten
Brennen muß Salem
Akte X
Buchempfehlung:
H.P. Lovecraft: "Cthulhu-Mythos"
Stephen King: "The Stand - Das letzte Gefecht"
Anne Rice: "Interview mit einem Vampir"
Dean Koontz: "Drachentränen"
Wolfgang Hohlbein: "Der Hexer von Salem"
Leseprobe:
Charles Dickens´ "A Christmas Carol"
Marley war tot, damit
wollen wir anfangen. Kein Zweifel kann darüber bestehen. Der Schein über seine
Beerdigung ward unterschrieben von dem Geistlichen, dem Küster, dem
Leichenbestatter und den vornehmsten Leidtragenden. Scrooge unterschrieb ihn,
und Scrooges Name wurde auf der Börse respektiert, wo er ihn nur hinschrieb.
Der alte Marley war so tot wie ein Türnagel.
Versteht mich recht! Ich will nicht etwa sagen, dass ein Türnagel etwas
besonders Totes für mich hätte. Ich selbst möchte fast zu der Meinung neigen,
dass das toteste Stück Eisen auf der Welt ein Sargnagel sei. Aber die Weisheit
unserer Altvorderen liegt in den Gleichnissen, und meine unheiligen Hände
sollen sie dort nicht stören, sonst wäre es um das Vaterland geschehen. Man
wird mir also erlauben, mit besonderem Nachdruck zu wiederholen, dass Marley so
tot wie ein Türnagel war.
Wusste Scrooge, dass er tot war? Natürlich wusste er´s Wie sollte es auch
anders sein? Scrooge und er waren, ich weiß nicht seit wie viel Jahren,
Kompagnons. Scrooge war sein einziger Testamentsvollstrecker, sein einziger
Verwalter, sein einziger Erbe, sein einziger Freund und sein einziger
Leidtragender. Und selbst Scrooge war von dem traurigen Ereignis nicht so
schrecklich mitgenommen, um nicht selbst am Begräbnistag ein vortrefflicher
Geschäftsmann sein und ihn mit einem unzweifelhaft guten Handel feiern zu können.
...
"Ein Weihnachtslied"
(...und
anderes wunderschönes
Weihnachtliches )
(originale Version: siehe
Links / Schauerliches / "Scrooge
and the Three spririts")
