"Das Gras wächst nicht schneller, wenn
man daran zieht."
(aus
"Brief an meine Mutter" - Waris Dirie)
"Wenn es um die
eigenen Eltern geht, ist jede/r ein Kind."
(Anne Sue Anders)
Kinderseite
(Seite einer Kindheit)
Mein erstes
Lieblingsspielzeug:

Ich verbrachte Tage "Hoch zu
Esel"
Kaum hatte sich ein Erwachsener hingesetzt:
"Erzähl mir was!" oder "Lies mir was vor!"
Klein-Susis alltägliche Standardforderungen,
ein aufgewecktes Kind mit eigenem Willen
Bilderbuch
- Seite:
Eines meiner liebsten:
"Komm, sagte die Katze"
Frederik;
Die dumme Augustine; Pony, Bär und Apfelbaum; Das kleine Ich-bin-Ich
Geschichten und Bücher aus meiner Kindheit:
das
"Dschungelbuch" konnte ich mit 4 Jahren auswendig
"Bärli Hupf"
"Jumbo und die beiden
Negerlein"
(auch wenn der Ausdruck politisch nicht mehr korrekt ist, ein tolles Buch)
Bolke, der Bär
"Putzi, das
Teufelchen"
"Gustav Bär erzählt
Gute-Nacht-Geschichten"
"Die Omama im
Apfelbaum"
"Verbrecher im
Tiergarten"
"Bixi und Stoppel in Gefahr" (ländliche Kinderfreundschaften)
"Felix, der Fuchs"
Heftln:
"Bussi-Bär"; "Yps"
Pixies:
"Miezekatzen"
"Klip-Klap und die Tiere"
"Tiere im Versteck"
"Mama Miezemau und ihre Kinder"
"Blaupelzchen"
u.v.m.
"Knuddel" ist der allerärmste Hund auf der ganzen Welt, weil ihn nie jemand
versteht;
Knuddel hat viele Freunde, mag am liebsten Leberwurst und sein Körbchen und
kann seine langen Ohren noch viel länger hängen lassen; die Geschichten erzählen von seinen Erlebnissen mit seiner Familie und seinen
Freunden;
Die kleine "Hexe Klavi-Klack" ist eine halbwüchsige Hexe in Ausbildung, die sich mit ihren fehlgeschlagenen Hexereien und ihrer sonderbaren Tante Hypochondria herumschlagen und nebenbei sogar gespenstern muss, weil es nicht mehr ausreichend Gespenster gibt
Die 3 ??? ; TKKG ; 5 Freunde ; Hanni und Nanni
Das Sandmännchen (Radio)
"Dschi-Dschei-Wischer" (ein Nöstlinger-Produkt)
Kinderserien:
Hommage an die gemeinsamen Serien unserer Kindheit:
siehe Sonstiges/Lieblingslieder
Betthupferl:
Familie Petz, Die Maus auf
dem Mars
Barbapapas: "Ra-Ru-Rick,
Barbatrick"
Barbabo (schwarz): Malen
Barbaletta (orange): Bücher
Barbalala (grün): Musik
Barbakus (gelb): Tiere
Barbabella (rosa): Schönheit
Barbarix (blau): Erfinden
Barbabum (rot): Sport
Kindersprüche:
"Osterhäschen dort im Grase,
Wackelschwänzchen, Schnuppernase,
mit 2 langen Ohren, hast ein Osterei verloren?" (der Alptraum einer Tante)
"Pussy cat, pussy cat,
where have you been?
I´ve been in london, to visit the queen."
"Ein
Knopf, ein Knopf, ein Hosenknopf,
ein jeder Knopf, der knallt." (mit Schnalzen)
Ich hab ein kleines Kasperlhaus
Steigt ein Büblein auf den Baum
"Dunkel war´s, der Mond
schien helle, Schnee lag auf der grünen Flur, als ein Wagen blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr, drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch
vertieft, als ein totgeschossener Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief. Und
ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar saß auf einer blauen
Bank, die rot angestrichen war. Neben ihm die alte Schachtel zählte grade 20
Jahr und sie aß ein Butterbrot, dass mit Schmalz bestrichen war.
. . ."
Kindergebet:
"Müde bin ich geh zur Ruh, schließe
meine Äuglein zu, Vater laß die Augen dein, über meinem Bette sein.
Und hab ich heut beleidigt dich,
verzeih mir Gott, ich bitte dich, drum schließ ich froh die Augen zu, es
wacht mein Englein, wenn ich ruh.
Schutzenglein lieb, Schutzenglein
gut, hilf, dass das Kind nichts Böses tut."
"Schutzenglein klein, laß niemand hinein, nur du mein liebes Jesulein."
Alte Kinderlieder:
Auf der grünen Wiese; Jakob, schwarzer Rabe
Guten Abend, gut Nacht; Weißt du, wieviel Sternlein stehen
Es war eine Mutter, die hatte 4 Kinder; Schwesterchen, komm tanz mit mir
Auf einem Baum ein Kuckuck; Der Kuckuck und der Esel
"Grün, grün, grün sind alle meine Kleider, grün, grün, grün ist alles was ich hab, darum lieb ich alles was so grün ist, weil mein Schatz ein Jägermeister ist."
"Ei Veilchen, liebes Veilchen, so sag doch einmal an, warum gingst du ein Weilchen den Blumen all voran? Weil ich bin gar so kleine, drum komm ich vor dem Mai und käm´ ich nicht alleine, gingst du an mir vorbei."
"Baba, black sheep,
have you any wool, yes sir, yes sir, three bags full,
one for the master and one for the dame and one for the little boy, that lives
in the lane."
Polly, Polly Pferdchen
lauf
(überliefert aus der Kindheit meiner Mutter):
"Polly, Polly Pferdchen
lauf, durch den Wald den Berg hinauf, dir gehören Wald und Feld, lauf wohin es
dir gefällt. Wälder rauschen, Wiesen blüh´n, lasst uns in die Freiheit
zeihen, immer bleiben wir vereint, Polly ist mein bester Freund.
Als das Pferdchen hörte, was der Junge Sprach, spitzt es seine Ohren und
dacht´ darüber nach.
La lala lala la, la lala lala, la
lala lala la, lala lala la"
Kosenamen und Bezeichnungen:
Ich erinnere mich an ein unnachahmliches, kärntnerisches "Taub´n" und ein mistelbacherisches "Prinzessin", an ein mütterliches "Spatz" oder "Herzibinki" und ein väterliches "Mausel"
Kindheitsirrtümer:
C-flüssigen Kolonnenverkehr kannte ich ja aus dem Radio, aber was war dann bloß A- und B-flüssig?
Man sagt ja im Volksmund,
zu Ostern fliegen die Glocken nach Rom.
(weil sie ja dann nicht läuten und man ratschen geht)
Ich hab mich als Kind immer gefragt, wo die in Rom denn
bloß
zu Ostern die ganzen Glocken hintun.
Altes Kinderspielzeug und Spielorte:
1 Spielzeugfellmaus für Katzen; weiß mit einem kleinen, runden Magneten am Bauch; sie bekam ein Haus aus einer zylinderförmigen Schokoladeschachtel
Vogel (ein
Plastikvogel zum Aufziehen, man konnte einen Gummi spannen und er flog
wirklich!
(über den Zaun zum Nachbarn)
Kreisel (eine Kugel mit einen
Fuß, die Kugel dreht sich um ihre eigene Achse, wenn man oben den Griff
hineindrückte, drinnen flog ein Flugzeug im Kreis und sprühte bunte Funken
Gummihupfen: 2 müssen den
Gummi halten, wird abgewechselt
Stufen 1-4 (Knöchel, Knie, Popo,
Hüfte)
hupfen ohne draufzusteigen
breit oder schmal oder superschmal (mit nur einem Fuß)
In einer Badewanne, Mickie Maus, usw
"Haus":
ausgestatteter Kellerraum
(Rezepte erfinden, Mutter-Vater-Kind, Autoreisezug)
Nußbaum zum Klettern
(Spiel- und Zufluchtsort - auf diesem Baum habe ich ganze Tage verbracht)

Kinderspiele/Kreisspiele:
Rote Kirschen eß ich gern, Liebe Schwester, tanz mit mir
"Im Keller ist es finster,
warum sollt es denn finster sein,
scheint doch so hell der Mond herein, seid alle still, sonst kommt das Krokodil."
"Lasst die Räuber
durchmarschieren durch die gold´ne Brücke, die Brücke ist gebrochen wir woll´n sie wieder machen, aus lauter Gold und Edelstein, der letzte muss
gefangen sein."
(Und dann wurde man zwischen 2, die sich die Hände gaben, durchgeschüttelt und
durfte nicht lachen, sonst wurde man "in die Hölle" entlassen und
dort musste man dann irgendwas zur Strafe machen, was sich irgendein Witzbold
aus dem Himmel ausgedacht hatte.
"Rumpel di pumpel,
die Hölle ist offen, der Himmel ist zu, ein Teuferl bist du."
(oder umgekehrt; falls man das Lachen unterdrücken konnte, landete man als
Engerl im Himmel)
Mutter, wie weit darf ich
reisen (Riesenschritte, Zwergenschritte, Springbrunnen, Hupfer)
Donner, Wetter, Blitz
(kennt eh jeder: wenn sich der, der dran ist, umdreht, darf man sich nicht
bewegen, sonst muss man wieder zum Anfang zurück)
Ich
sehe was, was Du nicht siehst:
(Muß ich das noch
erklären?) Ein Mitspieler überlegt sich einen Gegenstand im Zimmer, der
erraten werden soll. Dann sagt er seinem Mitspieler: “ich sehe was, was du
nicht siehst und das ist ....” (hier folgt nun ein Hinweis, wie der
Gegenstand aussieht, z. B. “silber” oder “rund” oder
“mit Loch”. Hier könnte eine CD gemeint sein, hat man aber nur einen
Hinweis, ist es eben doch ein bißchen schwieriger. Wer es erraten hat, darf als
Nächster einen Gegenstand aussuchen. Findet es niemand heraus, darf der Erste
noch einmal, nachdem er verraten hat, was gesucht wurde
Ich
sitze... im Zuge... und fahre... nach ?...
Jeder sucht sich den Namen einer Stadt aus. Ein Sessel mehr als
Mitspieler stehen im Kreis.
Der erste setzt sich auf den freien Sessel und sagt: "Ich sitze". Der
nächste setzt sich jetzt auf den eben freigewordenen Sessel und sagt "im
Zuge", der nächste "und fahre",
der 4. sucht sich nun eine von den vorher gewählten Städten aus "nach ...
PARIS".
Nun muss der Spieler, der "Paris" gewählt hat reagieren und sich
schnell auf den jetzt freien Sessel setzen. Vergisst
er oder ist zu langsam, scheidet er aus.
Derjenige Mitspieler, neben dem jetzt der Platz frei ist, den "Paris"
gerade verlassen hat, muss ebenfalls reagieren und sofort wieder mit "Ich
sitze" auf den nun freigewordenen "Paris-Sessel" rutschen.
Vergisst
er oder ist zu langsam, scheidet er aus. So
geht es reihum weiter bis 2 überbleiben.
Das ist als einziges nicht aus meiner
Kindheit, das habe ich erst in der BakiPäd kennengelernt:
Quietschiejagd:
Alle sitzen im Kreis, klopfen auf ihre Oberschenkel (Schritte) und sprechen
nach. Jeder Satz(teil) wird vorgesprochen und wiederholt, außer den Sequenzen,
die gemeinsam gesprochen werden.
Diese Sitzspiele machen Kindern sehr viel Spass.
An alle Eltern &
Erziehungshelfer:
Wir sind keine
"Tanten", dieses Image ist längst überholt, wir haben einen
anspruchs- und verantwortungsvollen und sehr anstrengenden und schönen
Beruf,
wir sind Kindergärtnerinnen !
(Diplomierte Kindergartenpädagoginnen)