Lebensweisheiten

 

Das Leben, mal rückwärts betrachtet
Das Leben sollte mit dem Tod beginnen, nicht andersherum.
Zuerst gehst du ins Altersheim,
wirst rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf,
kriegst eine goldene Uhr und beginnst zu arbeiten.
Anschließend geht's auf die Uni
Du hast inzwischen genug Erfahrung,
das Studentenleben richtig zu genießen.
Nach der Schule spielst du fünf, sechs Jahre,
dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter
und beendest dein Leben als Orgasmus!


 

Leben:

"Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf!
Jeder Tag, den du lebst, ist ein besonderer Anlass."

„Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.“

"Genieße dein Leben, denn es ist das Einzige, das du hast."

"Es ist, wie es ist; es kommt, wie es kommt. 
Lebensgefährlich, auch wenn´s nicht schlimm wird; lebensgefährlich auch, wenn´s nicht gut wird; 
das Leben ist auf alle Fälle lebensgefährlich. Weil es endlich und begrenzt ist." 
(So Erich Kästner;  sympathisch, realistisch, mit Augenzwinkern zerbläst er alle Sorgen vor den Höhen und Tiefen des kommenden Jahres)

"Sage nie voreilig: ´Atmen ist langweilig!´"

  "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!"

  "Leben ist wie Zeichnen - aber ohne Radiergummi"

 "Jeder muss sein Leben so leben, wie er kann und will, nur menschlich muss er dabei bleiben,
sein gutes Herz bewahren."
(Gedanken einer bettlägerigen, alten Frau;  
eine alte, fleckige, runzelige Hand hält eine junge, zarte, feste Hand  ganz fest, oder umgekehrt?)

  "Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus proportional zum eigenen Mut." (Anais Nin)

  "Das Wichtigste, was es über das Leben zu lernen gibt, ist erstens, nichts zu tun, was man nicht tun möchte und zweitens, zu tun, was man tun möchte." (Margaret Anderson)

"Der Sinn im Leben ... ist leben, und hängt sicher nicht davon ab, wieviel Kilo man hat.  Um den wahren Sinn zu finden, schaut, ob ihr lieben könnt und ob ihr geliebt werdet." 

"Lebensklugheit bedeutet, alle Dinge möglichst wichtig, aber keinesfalls völlig ernst zu nehmen."

"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen."

"Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei."

"Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht." (Lennon)

 

Liebe, Träume, Wünsche und Wunder:

Ich liebe Dich nicht nur, weil Du so bist wie Du bist,
sondern weil ich bin wie ich bin, wenn ich bei Dir bin.

Die schönsten Träume werden mit offenen Augen geträumt. (anonym)

Wer nicht den Mut zum Träumen hat, hat nicht die Kraft zum Handeln. (A. Dallinger)

Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder."

"Die größte Offenbarung ist die Stille." (Horaz)

"Der Wunsch ist ein Wille, der sich nicht ganz ernst nimmt."

"Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann."

"Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird."

"Es gibt keine Frau, die dir nicht lieber das Herz bricht, anstatt zu glauben, sie hätte es nicht mal angekratzt."

  "Wen ich liebe, der soll frei sein, auch von mir." (Anne Morrow Lindbergh)

  "Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben." (Pearl S. Buck)

  "Man sollte nicht versuchen, mit Sex das zu erreichen, was nur die Liebe vermag,
oder mit Liebe das, was nur der Sex schafft."  (Mary McCarthy)

  "Der Kuß der Menschen ist so verschieden wie ihre Handschrift."  (Sheila Scott) 

"Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind, unsterblich wo wir lieben."

"Wenn man jeden Tag den Sonnenaufgang sieht, ist er bald nichts Besonderes mehr!" (Anne Sue Anders)

 

Alt-Werden:

  „Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.“  

  "Ich verstehe nicht, warum so viele darunter leiden, daß sie schon wieder ein Jahr älter geworden sind. 
Nicht mehr ein Jahr älter zu werden - das wäre die Katastrophe."   (Liv Ullmann)

  "Man lebt nicht, um zu sterben."

  "Wer früher stirbt ist länger tot." (anonym)

"Gewohnheiten machen alt, jung bleibt man nur durch die Bereitschaft zum Wechsel."

"Solange man lebt, ist alles möglich."

"Die Jugend wäre eine noch viel schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme."

"Man wird alt, wenn man spürt, daß die Neugierde nachläßt."

"Im Alter ist noch Jugend, in der Jugend schon Alter."

"Falten sollten immer nur anzeigen, wo ein Lächeln gesessen hat."
(Marie von Ebner-Eschenbach)

"Ab einem gewissen Alter trägt man für seine Gesichtszüge selbst die Verantwortung."
(Verfasser in Vergessenheit geraten.)

Wenn man schon etwas verzweifelt sucht, ist es schon mal ein Pluspunkt, wenn es nicht die Brille ist.
 

 

Optimismus und Glück / Schwarz und Weiß:

"Alles geht vorüber"

"Die Hoffnung stirbt zuletzt."

"Auch eine weiße Lilie wirft schwarze Schatten." (ung. Sprichwort)  

  "Was auf den ersten Blick wie schwarz und weiß erscheint, könnte 2 Gesichter haben."

"Am dunkelsten ist es kurz vor dem Morgengrauen"

"Auch weißer Wein macht eine rote Nase."

"Erfolg ist eine Strafe. Man muß sich mit Leuten abgeben, die man vorher meiden konnte."

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

"Je kleiner die Eidechse, umso größer die Hoffnung ein Krokodil zu werden."

"Always remember to forget the things that made you sad.
But never forget to remember the things that made you glad!"

"Was immer du tust, tue klug und bedenke das Ende."

Glücklich, der von sich sagen kann: "Ich habe eine Träne getrocknet." (G. Guisti)

"Man darf nicht mehr Glück verbrauchen, als man erzeugt." (Glenn Close)

      Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergeblich warten. 
(Pearl S. Buck)

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein. (Lawrence George Durrel)

"I love to laugh"

 

Wissen und Worte:

Es ist besser, für sich selbst zu schreiben und kein Publikum zu haben,
als für Publikum zu schreiben und kein Selbst mehr zu haben. (Conelly)

"Es kommt nicht darauf an, was man weiß, sondern was einem im richtigen Moment einfällt."

  "Wer nichts weiß, muß alles glauben." (Marie von Ebner-Eschenbach)

"Wir leben zwar alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont."

"Um klar zu sehen, genügt oft schon ein Wechsel der Blickrichtung."

"Klugheit steckt nicht in den Jahren, sondern im Kopf."

"Ich bin verpflichtet, meinen Gegnern Argumente zu liefern, aber nicht Verstand."

  "Je klarer man sich ausdrückt, desto gefährlicher werden die Worte. " (May Sarton)

  "Höflichkeit bedeutet meistens, daß man den Leuten nicht sagt, was man denkt." (Katharine Hepburn)

"Das harte Wort schmerzt immer, sei´s  auch ganz gerecht."

"Manche Menschen benützen ihre Intelligent zum Vereinfachen, manche zum Komplizieren."

"Manche sprechen aus Erfahrung, manche aus Erfahrung nicht."

"Der Hirte geht nicht voran, sondern hinterher, nur so kann er die Schwachen finden."

"Ist zahllos nicht mehr als zahlreich?"

 

 

Charakterstärken und Charakterschwächen:

  "Gott gebe mir die gelassene Gemütsruhe, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen."

"Wenn du nicht an dich glaubst, wird es auch kein anderer tun."

"Du mußt nicht vollkommen sein. Sei du."

"Ein kleines Ich zu werden ist mehr wert als ein großer Jemand."

  "It´s nice to be important, but it´s more important to be nice!"

"Wenn man etwas für recht hält, muß man es auch tun."

"Carpe diem - Quam minimum credula postero"  (Nimmer traue dem nächsten Tag)

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

  "Niemand kann dich ohne dein Einverständnis dazu bringen, dich minderwertig zu fühlen." (Eleanor Roosevelt)

"Eine törichte Beständigkeit ist das Steckenpferd kleiner Geister." (Emerson)

  „Moral ist einfach die Haltung, die wir gegen Leute einnehmen, von denen wir persönlich nicht erbaut sind.“  (Oscar Wilde)  

"Wer niemals anfängt, bringt nie was zustande."

"Wer keine üblen Angewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit."

"Alle menschlichen Fehler sind -Ungeduld-"

"Für jede Eigenschaft hat der Mensch seine eigene Hoffnungslosigkeit."

"Die größte Krankheit der Seele ist die Kälte des Herzens."

"Verscherzt euch nicht die Gunst eurer Schwächen."

 

 

Welt und Wahrheit:

  "Jede Falte in deinem Gesicht zeugt von einem Lächeln, das du der Welt gabst."

"Für die ganze Welt bist du irgendjemand, doch für irgendjemand bist du die ganze Welt."

"Es wäre sehr dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum."

"Der Wille zur Wahrheit ist die höchstmögliche Form, sich ihr zu nähern."

"Jeder könnte die Welt verbessern, wenn er bei sich anfangen wollte."

"Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet. der nicht etwas Außerordentliches leisten wollte."

"Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass ein Zuständiger sich darum kümmert."

"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind."

"Alkohol schürt das Verlangen, mindert aber die Leistung!"

 

 

Zeit und Wege:

  "Von Zeit zu Zeit muß man Zeit verlieren"

  "Die Ewigkeit fängt nicht erst nach unserem Tod an. Sie besteht die ganze Zeit über.
Wir befinden uns jetzt mittendrin."  (Charlotte Perkins Gilman)

Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde. 

"Wenn du Zeit hast für einen Menschen, dann sieh nicht auf die Uhr."

"Wer an das Ziel gelangen will, muss auch den Weg wollen."

"Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen."

"Weit ist der Weg für den, der kein Ziel hat."

"Jeder Weg, selbst der längste, beginnt mit einem Schritt."

"Man kann sich den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet."

"Wenn wir die Ziele wollen, müssen wir auch zu den Mitteln stehen."

"Wer auf halbem Wege umkehrt, irrt nur um die Hälfte."

"Wenn du nicht weißt, wohin du willst, landest du womöglich da, wo du nicht hinwillst."
(das "Peter-Prinzip")

"Würdest du bitte sagen, welchen Weg ich von hier aus gehen soll?", fragte Alice.
"Das kommt darauf an, wohin du willst", erwiderte die Katze.

 


 

Menschen:

"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."  (Friedrich Schiller)

"Man veredelt die Pflanzen durch Zucht, und die Menschen durch Erziehung."

"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

  "Jeder gilt als unschuldig, solange seine Schuld nicht bewiesen ist."

"Die Menschen kennen den Preis von Allem. Und den Wert von Nichts." (Oscar Wilde)

"Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen, doch selten etwas besseres." (G.E. Lessing)

"Die unheimlichste Erfindung ist der Spiegel. Woher nehmen die Menschen den Mut, da hineinzuschauen?"

"Die Leute, die nicht der Herde nachlaufen, sind überall selten."

"Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht."

"Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich."

"Die Menschen sind gut, bloß die Leute sind schlecht."

"Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden."

 

 

Freunde:

Keine Strasse ist zu lang mit einem Freund an der Seite.

Jedermann will einen Freund haben, doch niemand gibt sich die Mühe einer zu sein.

Es ist nicht dein Freund, der über deine Fehler lacht, sondern der dich mit Ernst aufmerksam auf diese macht.

Alle Freundschaft, alle Liebe ist zunächst und vor allem: Freude eines Menschen an einem anderen.

"Freunde kann man sich aussuchen!"

 

 

Auseinandersetzung:

  "Geht niemals mit Ärger ins Bett. Bleibt wach und kämpft."  (Phyllis Diller)

  "Bevor sie exzentrisch sein können, müssen Sie wissen, wo Ihr Zentrum ist." (Ellen Terry)

  "Meisterwerke entstehen immer dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet und erst, wenn man nicht vorhat,
eines zu verfassen."

  "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit" (Thomas Jefferson)

"Man muß sich die Freiheit nehmen, sie wird einem nicht gegeben."

"Wer immer kauft, was er nicht braucht, wird bald verkaufen müssen, was er braucht."

"Wer Erfolg haben will, muss die zwischenmenschlichen Beziehungen verbessern."

"Manches Vergnügen besteht darin, dass man mit Vergnügen darauf verzichtet."

"Hört auf die Stimmen der Kinder - ich bin es mir schuldig, auf die Stimme meiner Kindheit und Jugend zu hören."

"Neid muss man sich oft schwer erarbeiten"

"Die Seele bildet sehr schnell Hornhaut." (aus einem Buch)

 


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