Kleine Philosophie-Seite

 

Die aktuelle philosophische Frage:
´Ist falsche Hoffnung nicht besser als gar keine?´

 

Was wirklich wichtig ist

Ein Philosophieprofessor wollte seinen Studenten verdeutlichen, was im Leben wichtig ist.
Zu Beginn der Unterrichtsstunde füllte er ein Einweckglas bis zum Rand mit Steinen und hielt es hoch.
"Ist dieses Glas voll?", fragte er, und die Studenten nickten. Daraufhin holte der Professor einen Beutel mit Erbsen aus seiner Tasche und füllte die Erbsen in das Glas. Sie rollten in die Zwischenräume zwischen den Steinen. Die Studenten schauten interessiert zu.
Wiederum hielt der Professor das Einweckglas hoch und fragte: "Ist dieses Glas jetzt voll?" Und wieder nickten seine Studenten.
Der Professor stellte das Glas auf seinen Tisch, zog einen Beutel mit Sand hervor und füllte den Sand in das Glas. Der Sand rieselte noch in die kleinsten Zwischenräume.
Der Professor hielt das Glas hoch und sagte: "Jetzt ist das Glas wirklich voll!" Danach erklärte er: "Dieses Glas symbolisiert euer Leben. Die Steine sind die wirklich wichtigen Dinge: Familie, Partner, Kinder, Gesundheit. Wenn alles andere verschwände, wäre euer Leben durch sie immer noch erfüllt. Die Erbsen sind auch nicht unwichtig: Sie symbolisieren euren Beruf, euer Zuhause, euer Auto. Der Sand schließlich ist alles andere, der Kleinkram."
Er schaute sich um. Es war ganz still geworden im Vorlesungssaal. Gebannt hingen die Studenten an seinen Lippen.
"Wenn ihr aber zuerst den Sand in das Glas füllt", fuhr der Professor fort, "habt ihr keinen Platz mehr für die Erbsen und die Steine. Genauso verhält es sich mit eurem Leben. Wenn ihr all eure Zeit mit Kleinkram vergeudet, kommt ihr nie zu den wesentlichen Dingen. Konzentriert euch auf das Wesentliche. Spielt mit euren Kindern, geht mit eurem Partner oder eurer Partnerin tanzen. Geht regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt. Um aufzuräumen, arbeiten zu gehen und den Wagen zu waschen, bleibt trotz allem immer noch genug Zeit!"
Die Studenten nickten nachdenklich. Die meisten von ihnen werden die eindringliche Präsentation ihres Professors nie vergessen.

 

Der kleine Prinz 
Die Möwe Jonathan 
("Jonathan Livingston Seagull")    
Sophie
s Welt

(siehe Links / Philosophisches)

 

Buchtip: "Das Cafe der toten Philosophen"

Kurzbeschreibung:

Die Kinderfragen der elfjährigen Nora K. sind große Fragen der Philosophie. Vittorio Hösle, von Beruf Philosoph, lotst Nora in seinen Antworten mit sicherer Hand durch die Labyrinthe philosophischen Denkens. Gemeinsam erfinden sie ein phantastisches Cafe, in dem verstorbene Philosophen aller Zeitepochen, von Platon bis Hans Jonas über Gott, die Welt und das richtige Leben diskutieren.
Dort ist Vittorio Stammgast und bespricht mit den dort anwesenden Personen die Briefe seiner Bekannten Nora, die mit interessanten Fragen sowie kreativen und klugen Gedanken ihre Briefe, nicht nur für die Gäste, sondern auch für den Leser, äußerst lesenswert macht. Die darauffolgenden Antworten der Philosophen werden Gegenstand des Inhalts der Briefe von Vittorio an Nora. Es entwickelt sich ein Briefwechsel, in dem man viel über Philosophen erfährt, und mit Philosophie in einer verständlichen Sprache vertraut wird. Dieser ungewöhnliche, intelligente Briefwechsel zwischen beiden  bietet einen wunderbaren Einstieg in die Philosophie für Kinder und Erwachsene.

Nancy H. Kleinbaum: "Der Club der toten Dichter"

 

Lustig:  

Der Optimist: "Das Glas ist halb voll"
Der Pessimist: "Das Glas ist halb leer"
Der Ingenieur: "Das Glas ist doppelt so groß, wie es sein müsste"

 

Die Geschichte mit dem Hammer:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.
Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s  mir wirklich. -
Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie sich doch ihren Hammer, Sie Rüpel!"
(aus Paul Watzlawick - "Anleitung zum Unglücklichsein")

 

Lebensphilosophie

Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12-jährigen Sohn und einen Esel hatte.
Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennen zu lernen.
Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.

Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: "Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist...
er sitzt auf dem Esel und seine armen Eltern müssen laufen."
Also sagte die Frau zu ihrem Mann: "Wir werden nicht zulassen, dass die Leute schlecht über unseren Sohn reden." Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.

Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: "Seht Euch diesen unverschämten Mann an?
Er lässt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen lässt."
Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und Sohn führten den Esel.

Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, lässt er seine Frau auf dem Esel reiten." Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!? Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.

Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten.
Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!? Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.

Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute sagen hörten: "Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!?"

Fazit Die Anderen werden dich immer kritisieren und über dich lästern und es ist nicht einfach, jemanden zu treffen, der dich so akzeptiert wie du bist.
Deshalb: leb so, wie du es für richtig hältst und geh, wohin dein Herz dich führt!!

Das Leben ist ein Theaterstück ohne vorherige Theaterproben.
Darum: singe, lache, tanze, liebe und lebe jeden einzelnen Augenblick Deines Lebens bevor der Vorhang fällt und das Theaterstück ohne Applaus zu Ende geht!! (Charlie Chaplin)

 

Ist die Sturheit des Maulesels Willenskraft, nur weil er hartnäckig nein sagt?
(aus "Psychologie für jedermann")

 

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