Winterimpressionen

 

 

Nichts ist so stille, nichts ist so sacht,

Wie das Gestöber von Schnee in der Nacht;

Ist es nicht schön, am Fenster zu stehn,

Die weiß überstäubte Welt anzusehn?

 

 

Mein Ast von heute,
denkt der Baum,
ist mein Zweig von gestern,
und mein Zweig von heute
ist mein Ast von morgen.

 

 

 

Winterlich wunderschön: 
rauhreifbedeckte Bäume, Schneeflocken

 

 

Nikolaus

 

Vor langen, langen Jahren in einem fernen Land
da lebte einst ein Bischof, Sankt Nikolaus genannt.
Er war geliebt von groß und klein, denn alle wollte er erfreun,
und noch vom Himmel steigt er nieder, beschenkt die guten Kinder wieder.


Der Nikolaustag ist ein Gedenktag zu Ehren des heiligen Nikolaus, Bischof von Myra, der (vermutlich) am 6. Dezember 345 gestorben ist. Der 6.12. wurde zu seinem Gedenken nach ihm benannt.

Seine heutige besondere Bedeutung hat der Tag durch den Nikolausbrauch erlangt:

Der Nikolaus kommt zu den Kindern nach Hause und befragt sie, ob sie auch "brav" waren.
Er hat eine Liste, mit braven bzw. unartigen Kindern, wovon die braven beschenkt werden. Manchmal erhalten die Kinder auch ein "extra" Geschenk, wenn sie dem Nikolaus ein (Nikolaus-) Gedicht aufsagen können.

Er hat einen langen weißen Bart und weiße, buschige Augenbrauen. Er ist groß und hager, wirkt alt, aber fit und freundlich, wenngleich auch etwas streng und ernst. Manchmal hat er auch einen Bischofsstab bei sich.
Manche Darstellungen zeigen einen großen, hageren Mann im roten oder purpurfarbenen Bischofsornat mit einem Hirtenstab und einer Bischofsmütze (Mitra) auf dem Kopf. Diese Darstellung hätte vermutlich mehr dem wahren Aussehen des historischen Nikolaus geähnelt.

Er trägt einen Sack mit den Geschenken für die (braven) Kinder und hat manchmal auch einen Krampus mit einer Rute und einer Butte dabei, der damit den unartigen Kinder droht und ganz böse ausschaut.
 

Das sagt man vom Nikolaus

Über den Nikolo

 

Leise rieselt der Schnee ...


 

 

Weihnachten

An Weihnachten feiern die Christen die Geburt von Jesus.
 

Allgemeines über Weihnachten

Advent - die Vorbereitungszeit

Brauchtum - ABC

 

Weihnachten in Österreich

 

 

Silvester

Der Tag erinnert an Papst Silvester I., der am 31. Dezember 335 in Rom starb. Der 31.12. wurde zu seinem Gedenken nach ihm benannt.
Es handelt sich also um einen Zufall, daß der letzte Tag des Jahres ausgerechnet "Silvester" heißt (wäre er am 30.12. gestorben, wäre dies sein Gedenktag geworden und der 31.12. hätte vermutlich keinen oder einen anderen Namen bekommen).

Es ist der Brauch entstanden, am letzten Tag des Jahres - Silvester genannt - Parties und Feste zu feiern, um das neue Jahr zu "begrüßen". Untrennbar mit dem Silvesterbrauch verbunden ist traditionell das Feuerwerk um Mitternacht.

Zu Silvester haben sich eine Vielzahl an besonderen Bräuchen herausgebildet, von denen die meisten auch heute noch praktiziert werden. Einige "gehören einfach dazu" - ohne sie wäre Silvester nicht, was es ist.

Silvesterbräuche

Online-Kunst

 

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

Gedicht zum neuen Jahr aus "Mein Lied" von Peter Rosegger

 

 

Hl 3 Könige

Früher feierte man am 6. Januar die Geburt Jesu und die Anbetung der "Weisen aus dem Morgenland". Die ältesten Überlieferungen über die Begehung dieses Festes stammen aus dem Jahr 336.
Die Geschichte der Heiligen Drei Könige nimmt Bezug auf die drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern zu dem Stall folgten, in dem Jesus geboren wurde. Sie waren die ersten Heiden, die die Göttlichkeit Jesu erkannten, indem sie vor ihm niederknieten und ihm kostbare Geschenke überreichten.

Sternsinger
Schon seit dem 16. Jahrhundert gibt es die Sternsinger. Damals zogen die Schulkinder mit ihrem Lehrer von Haus zu Haus. Sie sangen den dort lebenden Menschen von der Geburt und dem Leben von Christus vor. Heute gehen Mädchen und Jungen, verkleidet als die Heiligen Drei Könige, von Haus zu Haus. Sie singen den Menschen etwas vor und sammeln Geld für arme Kinder.
Zum Dank für die Spenden wird das Haus des Spenders gesegnet. Dazu schreiben die Sternsinger die Buchstaben C, M und B sowie die Jahreszahl an die Tür. C, M und B stehen für "Christus mansionem benedicat" oder auf Deutsch: "Christus segne dieses Haus". Dieser Segen soll das Böse von den Häusern fernhalten.

Geschichte und Ursprung

Seht den Stern, den wir euch bringen,
seht den Glanz der heilgen Nacht!
Hört die Botschaft, die wir singen,
weil sie frei und fröhlich macht.

Sternsinger - Spruch

 

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